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Bessere Daten, weniger Aufwand, mehr Sichtbarkeit

Die Halbjahresauswertung des Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) zeigt weiterhin eine sehr hohe Abdeckung relevanter Produktinformationen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Verlage, ihre Produkte angesichts des veränderten Suchverhaltens möglichst sichtbar zu machen.

  • Der Metadaten-Assistent soll Verlage künftig dabei unterstützen, aussagekräftige Produktinformationen zu erstellen. Das KI-Zusatzfeature wird im vierten Quartal gemeinsam mit Snackz in die VLB-Weboberfläche integriert.
  • Die Suche+ in VLB-TIX erleichtert die Recherche nach Neuerscheinungen und relevanten Entwicklungen. Neu ist eine Benachrichtigungsfunktion, die automatisch über neue Produkte in gespeicherten Suchen informiert. Mehr erfahren
  • Beim MVB Data Summit am 24.11.2026 diskutieren Metadatenprofis, wie Metadaten künftig noch bessere Antworten ermöglichen können. Jetzt anmelden

Aktuelle Zahlen im Überblick

Die Vergleichswerte zu den statusrelevanten Metadaten im VLB zeigen die Entwicklung im Datenbestand (aktuell mehr als 2,9 Millionen Produkte) von Ende März 2026 bis Ende September 2026:

  • Cover: von 97,1 auf 97,3 Prozent
  • Herstellungsland: von 89,6 auf 91,2 Prozent
  • ISNI/ORCID: von 46,7 auf 50,0 Prozent
  • Produktbeschreibung: von 92,0 auf 91,1 Prozent
  • Produktsprache: unverändert bei 99,4 Prozent
  • Schlagwörter: von 93,9 auf 92,9 Prozent
  • Thema-Klassifikation: von 96,3 auf 96,5 Prozent
  • Umfang: von 99,0 auf 99,1 Prozent
  • Urheber: von 99,5 auf 99,0 Prozent
  • Zolltarifnummer: von 94,9 auf 95,4 Prozent

Kristian Kloth, Leitung Produktmanagement Metadatenservices bei MVB: „Metadaten, die formal alle Anforderungen erfüllen, führen nicht automatisch zu guten Suchergebnissen. Das galt schon immer – wird durch den klaren Trend zur generativen Suche mit Künstlicher Intelligenz aber noch einmal deutlich verstärkt. Und das ist nur ein Aspekt der wachsenden Dynamik im Metadatenmanagement. Die kontinuierliche Pflege von Produktinformationen wird auch deshalb immer wichtiger, weil Backlist-Titel mehr als die Hälfte der Verkäufe ausmachen. Damit diese Titel sichtbar und auffindbar bleiben, müssen ihre Metadaten ebenso aktuell, vollständig und relevant sein wie die von Neuerscheinungen. Deshalb entwickeln wir bei MVB den Dreiklang aus Infrastruktur, Standardisierung und Prozessoptimierung mit unseren Plattformen fortlaufend für die Branche weiter – mit neuen Funktionen, einer verbesserten Usability und dem Anspruch ‚Finden statt Suchen‘.“