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Titelbestand

Welche Bücher erscheinen im VLB?

Funktion der Datenbank

Das VLB ist eine neutrale, wettbewerbsfördernde Austauschplattform für Produktinformationen (Metadaten) innerhalb der Buchbranche. Sie gibt möglichst umfassend Auskunft darüber, welche Verlagspublikationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich und somit für den Handel bestellbar sind.
Im Bereich „archivierte Daten“ werden für Recherchezwecke zudem Titel angezeigt, die ehemals im VLB gelistet waren und jetzt nicht mehr lieferbar sind – z. B. wenn es keine Neuauflage gibt.

Darüber hinaus ist das VLB die offizielle Referenzdatenbank für gebundene Buchpreise in Deutschland gemäß § 5 Abs. 1 BuchPrG. Die entsprechenden Preisangaben im VLB sind damit für alle Händler verbindlich.

Über die Suchmaske unter www.buchhandel.de sind diese Informationen jederzeit öffentlich zugänglich.

In Österreich ist das VLB die offizielle Referenzdatenbank für Mindestpreise.

Titelbestand und Ausschlusskriterien

Verlage melden ihre Titel an das VLB, das heißt sie speisen selbständig bibliografische Angaben, Mediendateien sowie klassifizierende Merkmale und Logistikinformationen zu ihren Produkten in die Datenbank ein. Diese stehen dem Handel und weiteren Partnern auf Basis internationaler Standards für Recherche und Datenbezug, zum Beispiel für die Darstellung in Online-Shops oder digitalen Katalogen, zur Verfügung.

Im Sinne der Meinungsfreiheit werden die gemeldeten Titel weder inhaltlich bewertet noch redaktionell ausgewählt, eine Zensur durch das VLB findet nicht statt.

Voraussetzung für die Listung in der Datenbank ist allein die Meldung durch den herausgebenden Verlag unter Beachtung der VLB-Einstellbedingungen sowie der AGB von MVB.

Die Vereinbarkeit mit geltendem Recht müssen die Verlage sicherstellen. Mögliche Gesetzesverstöße prüfen die zuständigen staatlichen Stellen und Gerichte.

Um Rechtssicherheit für den Handel herzustellen, gleicht das VLB seinen Titelbestand regelmäßig mit den Informationen der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPJM) ab und sperrt „indizierte“ Werke dauerhaft. Denn der Online-Handel hat in der Regel keine Möglichkeit, einen Alters-Check im Rahmen von Bestellungen vorzunehmen und kann daher keine Altersbeschränkungen bei der Abgabe von Büchern umsetzen.

Verfügbarkeit im Handel

Jeder Händler kann selbst bestimmen, welche Titel er in seinem Geschäft/Online-Shop verkauft. Denn die Zusammensetzung des individuellen Sortiments ist eine unternehmerische Entscheidung.

Deshalb werden nicht alle im VLB gelisteten Titel von allen Händlern angeboten/verkauft.